Bericht Nürburgring: Indoorkart-Abteilung mit E-Karts unterwegs

 

Auch in dieser Saison führte der Weg der Indoorkart-Abteilung zur ring°kartbahn am Nürburgring.

15 Starter in der Leistungsklasse A, sowie 10 Starter der Leistungsklasse N ließen es sich nicht nehmen erneut mit Elektro- Karts einen Clublauf zu bestreiten.

Unter der Berücksichtigung einiger Vorgaben des Bahnbetreiber wurde im Rennen ein Kartwechsel durchgeführt, sowie die Leistungsgruppe A aufgrund Ihrer Teilnehmerzahl in 2 Qualifikationsgruppen aufgeteilt.

Nach Auswertung der beiden Qualifikationsläufen konnte sich Leon Braun die Pole-Position vor Christian Heinrichs und Benedict Weiß sichern.

Der Clublauf selbst wurde dann ebenfalls gesplittet, und so starteten die Qualifikationsplätze 8-15 im ersten Lauf, gefolgt von den Plätzen 1-7.

„Die Entwicklung der Akku-Laufzeiten wird stets verbessert, dennoch gehen wir auf Nummer sicher und bauen einen Kartwechsel gerade bei Rennen über eine Distanz von annähernd 1 Std. ein“ so die Bahnleitung in der Vorbesprechung.

Über beide Rennen der Leistungsgruppe A gesehen führte heute kein Weg an Leon Braun vorbei. Der dreimalige Gesamtsieger des Junior Kart Club Nürburgring verfügt in der Nutzung von E-Karts über die meiste Erfahrung und fühlt sich auch bei den zwischenzeitlich seltenen Starts auf der ring°kartbahn immer noch wie zu hause.

Die Top 5 komplettierten Christian Heinrichs, Benedict Weiß, Johannes Meles und Curt Skuras.

Der Clublauf der Leistungsgruppe N konnte in einem Durchgang (max. 10 Karts pro Lauf) durchgeführt werden. Hier setzte im Qualifying Manfred Taesler bereits in der 10. Runde das Maß der Dinge, vor André Krumbach und Jan Kessenich.

Nach dem Start gelang es Manfred Taesler sich einige Meter von den Verfolgern abzusetzen und so sicher als Führender seinen Kartwechsel durchzuführen. Bereinigt nach allen Boxenstopps, war das Feld dann leicht „durchgewürfelt“, und die leidtragenden waren Manfred Taesler und Jan Kessenich. Beide verloren während des Wechsels und bei den anschließenden Runden viel Zeit und reihten sich am Ende auf P3 (Taesler) und P5 (Kessenich) wieder ein.

Der Sieg ging am Ende an André Krumbach vor Reinhard Roch. Platz 4 ging an Gert Heyer.

Fazit: E-Karts sind für viele gewöhnungsbedürftig, dazu der „künstlich“ erzeugte Motorsound und die doch stellenweise andere Fahrlinie. Aber unterm Strich eine alles in allem positive Veranstaltung.