„Der Weg ist das Ziel!“ 2. Rennen – Rotax Max Challenge Wackersdorf 2020

Und das Ziel heißt Lernen… Damit die Lernkurve auch schön von unten nach oben zeigt, hat Monti beim Qualifying am Samstag erstmal alle Fehler in die 7 Minuten Qualifying gepackt. Platz 11 von 12 Startern war das enttäuschende Ergebnis, nachdem man nach dem Trainingstag davon ausging unter den Top 3 zu sein. Dieser Herausforderung stellte sich Monti und steigerte seine Leistung in den ersten 3 Rennen am Samstag kontinuierlich, wie die Rundenzeiten auf Topniveau bewiesen. Er kämpfte sich über die Plätze 9 und 8 auf Platz 7 vor. Zwischenzeitlich lag er sogar auf Rang 5, unterlag den Verfolgern dann aber bei den Windschattenschlachten auf den langen Geraden.

Für Sonntag war der Plan sich im Qualifying zu verbessern. Und das gelang Monti; von Anfang an immer unter den besten 4, wurde er am Ende mit Platz 3 belohnt. Im 1. Rennen am Sonntag verteidigte er seine gute Ausgangsposition und landete auf Platz 2. Während des Rennens führte er das Feld sogar kurzzeitig an, fiel aber auch mal bis Platz 4 zurück. Anders als in der Formel 1 wird hier noch richtig überholt…😉

Auch das zweite Rennen war ein auf und ab. Doch auch hier konnte sich Monti über einen Podestrang und Platz 2 in der Tageswertung freuen. In der Meisterschaft liegt er nun nach zwei Wochenenden und 10 Rennen auf Platz 4. Bevor es in Wittgenborn zum Finale geht, steht dort noch ein Rennen zur Clubmeisterschaft an. Hier liegt Monti ebenfalls auf Platz 4.

Monti: „Ich war schon sehr enttäuscht nach dem Qualifying am Samstag. Aber ich konnte mich am Start direkt verbessern und auch das Überholen üben. Das klappt schon ganz gut. Aber das Verteidigen kriege ich noch nicht so gut hin, und das ist bei den Minis wichtig, weil man nie wegfahren kann, da alle im Windschatten wieder ran kommen…“

Weitere Infos: Livetiming und Livestreaming findet Ihr auf der Rotax Global App.

Relive der Rennen von Wackersdorf:      Rennen 1: https://www.youtube.com/watch?v=ijw8BtpeK-M

Rennen 2: https://www.youtube.com/watch?v=24xMTijFfb4

Rennen 3: https://www.youtube.com/watch?v=nE6X59AGEQ0

Rennen 4: https://www.youtube.com/watch?v=imb0N9DqIbI

Nächstes Rennen: Rotax Clubsport Mini ⚫Wittgenborn⚫ 03. - 04.10.2020

Jetta back on Track!

Die Besatzung vom angeschlagenen RCN-Golf "Poldi" ist nicht arbeitslos. Dieter Nüsser kehrte nach einem Jahr Pause zurück auf den GLP-Jetta "Bobby" #63 und wird neben Veronika Nüsser ins Lenkrad greifen, Heiko Schmitz nahm bei KP Motorsport auf dem Renault Clio #621 Platz.

 

Nach 8 Wochen intensiver Reha lief unser "Bobby" schon fast wieder ganz rund. Bei Anfangs typischem Eifelwetter mit leichtem Regen lachte sogar im späteren Verlauf die Sonne.

Nach 14 Monaten Pause auf dem Jetta und in der RCN-GLP, zeigte Dieter Nüsser, dass der "Aushilfsfahrer" es noch kann und legt mit zwei guten Bestättigungsrunde einen soliden Grundstein.

Mit 21,0 Fehlerpunkten landete die #63 auf Platz 52 von 103 Startern. Die Clio-Besatzung konnte das noch toppen,Platz 41 mit 15,8 Fehlerpunkten war eine gute Ausbeute.

 

Kleines Update zu RCN-Golf „Poldi“, ein Spenderherz ist da, der neue Motor ist im Aufbau. Aber die Zeit ist aktuell der größte Gegner.

 

In diesem Sinne bleibt gesund! Wir sehen uns

Euer NRT Team

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Bilder © by EifelBlitzer.de

Indoor-Gruppe auch Outdoor schnell unterwegs

Diesmal ging es für die Fahrer der RG Düren Indoor-Kartmeiterschaft auf die Strecke in Hagen. Die auch "Grüne Hölle" des Kartsport genannte Strecke stand erstmalig im Rennkalender und war eine gelungene Veranstaltung.
 
Nach Fahrerbriefing und Qualifying gingen 13 Gruppe A und 6 Gruppe N Fahrer mit stehendem Start ins Rennen. Für diesen Clublauf hatten Organisator André Krumbach und Sportleiter Kart Rolf Braun einen 30 sec. Boxenstopp während des Rennens vorgegeben um so etwas mehr Spannung ins Renngeschehen zu bringen. Und so hieß es für die Fahrer, taktieren.
 
Ein „Plattfuß" kommt selten allein, und so mussten Felix Hahn, wie auch Johannes Meles unfreiwillig ein zweites Mal in die Box. Beide Schäden - von denen sich keiner freisprechen kann - wurden schnellstmöglich von Bahnbetreiber Achim Beule und seinem Team mit einem Ersatzkart behoben.
Der Frust beider Fahrer war ihnen nach dem Rennen anzumerken, dennoch Respekt das beide versucht haben das beste draus zu machen und nicht zu resignieren.
 
Das Feedback der Teilnehmer - welches durch Fahrersprecher Torsten Pezzolla direkt nach Rennende eingeholt wurde - war durchweg positiv, sodass man das Motodrom Hagen 2021 sicherlich wieder im Rennkalender finden wird.
 
Das Podium der Leistungsgruppe A:
            1.Yannick Niessen ; 2. Leon Braun; 3. Christian Heinrichs
Leistungsgruppe N

            1. André Krumbach; 2. Gerd Heyer; 3. Jan Kessenich 

Stand: 08.09.2020 / Hagen

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Bilder © by Dirk Niessen

Auch RCN 3, leider nicht ohne Probleme, Ende für 2020?

Aller guten Dinge sind 3, nach dem Ausfall in Runde 1 bei der letzten RCN konnte es ja nicht mehr schlimmer kommen …. Doch es kam noch schlimmer.

Diesmal Dieter Nüsser als Startfahrer und der Golf zeigte sich von der besten Seite. Die Schaltung funktionierte perfekt, Reifen funktionierten hervorragend. Die Rundenzeiten waren im Vergleich zu Vorjahr stark verbessert, alles nach Plan.

Runde 6 ging es dann Richtung Box zum Fahrerwechsel, aber Heiko Schmitz wartete vergeblich. Keine zwei Minuten Fahrt mehr bis zur Box und zum Fahrerwechsel, Ende Bellof-S anbremsen, herunterschalten, auf die nächste Links hin beschleunigen …. erleidet der kleine rote Golf Höhe Schwalbenschwanz einen „Herzinfarkt“. Nichts dreht sich mehr - keine Zündung, kein Ventil, nichts mehr, Motor fest.

Am Haken eines Staffelfahrzeuges geht es runter von der Strecke. Eine erneute Nullnummer.

Eine Woche später bei Car-Dr. Heiko Schmitz dann den Motor zerlegen und Diagnose stellen. Diese Diagnose ist niederschmetternd.

Im 2.ten Zylinder gibt es keinen Kolben mehr, er hat sich zerlegt. Ventile krumm und ein neues „Belüftungsloch“ ist im Motorblock, Totalschaden, das Ende für den Motor nach drei Einsätzen.

Nun muss erstmal ein neuer Motor aufgebaut werden, wohl das Aus für die RCN-Saison 2020.

Stand:27.08.2020 / Nürburgring

 

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Bilder © by EifelBlitzer.de  / www.vln-pix.de

Hochs und Tiefs...

Das gilt nicht nur für das Wetter. Herrschten beim Training am Freitag noch 35°, überraschte der erste Renntag des 1. Laufs zur Rotax Max Challenge mit einem nasskalten Tiefdruckgebiet. Das spiegelte sich auch im Rennen wider. Nach einem Dreher im Qualifying fiel Monti auf den letzten Platz zurück. Doch er hatte Glück im Unglück. Vier seiner Mitstreiter, die sich nichts an Reglement hielten, wurden disqualifiziert und mussten hinter ihm starten. Trotz des Regens kämpfte er sich im 1. Rennen auf Platz 3 vor und verteidigte seine Position erfolgreich in Rennen 2. Den letzten Lauf beendete er als 2. und war damit der einzige Fahrer, der in allen Rennen auf einem Podiumsrang gewertet wurde. Letztendlich wurde er mit Platz 2 in der Tageswertung für das schlechte Qualifying entschädigt.

Doch Sonntag sollte alles anders werden. Zunächst steigerte sich Monti im Qualifying und fuhr auf Platz 2. Das bedeutete die erste Startreihe und somit die perfekte Ausgangsposition für die zwei Wertungsläufe. Doch leider verliefen auch die Rennen anders als am Vortag. Im 1. Rennen fiel Monti mit Zündaussetzern auf Rang 10 zurück. Das Nees Team machte einen tollen Job und behob den Schaden schnell. Trotz des Regens ging Monti hoch motiviert von Platz 10 an den Start und blieb gleich in der Einführungsrunde liegen. Ein Zündstecker hatte sich gelöst, was wirklich sehr selten vorkommt.

Letztendlich musste sich Monti mit Platz 5 in der Meisterschaftswertung zufriedengeben. Doch 21 Punkte Rückstand auf die Spitze sind bei insgesamt 10 verbleibenden Rennen noch aufholbar.

Monti: „Mein Fehler war im Qualifying. Ich steckte nach einem Dreher fest und bekam das Kart nicht wieder auf die Strecke. Ich wusste nicht, dass die Streckenposten mir nicht helfen durften. Aber in den Rennen danach lief alles super. Das Überholen hat Spaß gemacht, und im Qualifying am Sonntag habe ich mich endlich auch mal gut im Windschatten platziert und diesen ausgenutzt. Aber dann…ich war schon nach Lauf 1 etwas enttäuscht, aber Lauf 2 wurde noch schlimmer. Egal – dann gewinne ich eben in Wackersdorf!“

Weitere Infos: HIER

Stand: 26.08.2020 / Düren

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Bilder © by Sascha Maassen