Indoor-Gruppe auch Outdoor schnell unterwegs

Diesmal ging es für die Fahrer der RG Düren Indoor-Kartmeiterschaft auf die Strecke in Hagen. Die auch "Grüne Hölle" des Kartsport genannte Strecke stand erstmalig im Rennkalender und war eine gelungene Veranstaltung.
 
Nach Fahrerbriefing und Qualifying gingen 13 Gruppe A und 6 Gruppe N Fahrer mit stehendem Start ins Rennen. Für diesen Clublauf hatten Organisator André Krumbach und Sportleiter Kart Rolf Braun einen 30 sec. Boxenstopp während des Rennens vorgegeben um so etwas mehr Spannung ins Renngeschehen zu bringen. Und so hieß es für die Fahrer, taktieren.
 
Ein „Plattfuß" kommt selten allein, und so mussten Felix Hahn, wie auch Johannes Meles unfreiwillig ein zweites Mal in die Box. Beide Schäden - von denen sich keiner freisprechen kann - wurden schnellstmöglich von Bahnbetreiber Achim Beule und seinem Team mit einem Ersatzkart behoben.
Der Frust beider Fahrer war ihnen nach dem Rennen anzumerken, dennoch Respekt das beide versucht haben das beste draus zu machen und nicht zu resignieren.
 
Das Feedback der Teilnehmer - welches durch Fahrersprecher Torsten Pezzolla direkt nach Rennende eingeholt wurde - war durchweg positiv, sodass man das Motodrom Hagen 2021 sicherlich wieder im Rennkalender finden wird.
 
Das Podium der Leistungsgruppe A:
            1.Yannick Niessen ; 2. Leon Braun; 3. Christian Heinrichs
Leistungsgruppe N

            1. André Krumbach; 2. Gerd Heyer; 3. Jan Kessenich 

Stand: 08.09.2020 / Hagen

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Bilder © by Dirk Niessen

Auch RCN 3, leider nicht ohne Probleme, Ende für 2020?

Aller guten Dinge sind 3, nach dem Ausfall in Runde 1 bei der letzten RCN konnte es ja nicht mehr schlimmer kommen …. Doch es kam noch schlimmer.

Diesmal Dieter Nüsser als Startfahrer und der Golf zeigte sich von der besten Seite. Die Schaltung funktionierte perfekt, Reifen funktionierten hervorragend. Die Rundenzeiten waren im Vergleich zu Vorjahr stark verbessert, alles nach Plan.

Runde 6 ging es dann Richtung Box zum Fahrerwechsel, aber Heiko Schmitz wartete vergeblich. Keine zwei Minuten Fahrt mehr bis zur Box und zum Fahrerwechsel, Ende Bellof-S anbremsen, herunterschalten, auf die nächste Links hin beschleunigen …. erleidet der kleine rote Golf Höhe Schwalbenschwanz einen „Herzinfarkt“. Nichts dreht sich mehr - keine Zündung, kein Ventil, nichts mehr, Motor fest.

Am Haken eines Staffelfahrzeuges geht es runter von der Strecke. Eine erneute Nullnummer.

Eine Woche später bei Car-Dr. Heiko Schmitz dann den Motor zerlegen und Diagnose stellen. Diese Diagnose ist niederschmetternd.

Im 2.ten Zylinder gibt es keinen Kolben mehr, er hat sich zerlegt. Ventile krumm und ein neues „Belüftungsloch“ ist im Motorblock, Totalschaden, das Ende für den Motor nach drei Einsätzen.

Nun muss erstmal ein neuer Motor aufgebaut werden, wohl das Aus für die RCN-Saison 2020.

Stand:27.08.2020 / Nürburgring

 

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Bilder © by EifelBlitzer.de  / www.vln-pix.de

Hochs und Tiefs...

Das gilt nicht nur für das Wetter. Herrschten beim Training am Freitag noch 35°, überraschte der erste Renntag des 1. Laufs zur Rotax Max Challenge mit einem nasskalten Tiefdruckgebiet. Das spiegelte sich auch im Rennen wider. Nach einem Dreher im Qualifying fiel Monti auf den letzten Platz zurück. Doch er hatte Glück im Unglück. Vier seiner Mitstreiter, die sich nichts an Reglement hielten, wurden disqualifiziert und mussten hinter ihm starten. Trotz des Regens kämpfte er sich im 1. Rennen auf Platz 3 vor und verteidigte seine Position erfolgreich in Rennen 2. Den letzten Lauf beendete er als 2. und war damit der einzige Fahrer, der in allen Rennen auf einem Podiumsrang gewertet wurde. Letztendlich wurde er mit Platz 2 in der Tageswertung für das schlechte Qualifying entschädigt.

Doch Sonntag sollte alles anders werden. Zunächst steigerte sich Monti im Qualifying und fuhr auf Platz 2. Das bedeutete die erste Startreihe und somit die perfekte Ausgangsposition für die zwei Wertungsläufe. Doch leider verliefen auch die Rennen anders als am Vortag. Im 1. Rennen fiel Monti mit Zündaussetzern auf Rang 10 zurück. Das Nees Team machte einen tollen Job und behob den Schaden schnell. Trotz des Regens ging Monti hoch motiviert von Platz 10 an den Start und blieb gleich in der Einführungsrunde liegen. Ein Zündstecker hatte sich gelöst, was wirklich sehr selten vorkommt.

Letztendlich musste sich Monti mit Platz 5 in der Meisterschaftswertung zufriedengeben. Doch 21 Punkte Rückstand auf die Spitze sind bei insgesamt 10 verbleibenden Rennen noch aufholbar.

Monti: „Mein Fehler war im Qualifying. Ich steckte nach einem Dreher fest und bekam das Kart nicht wieder auf die Strecke. Ich wusste nicht, dass die Streckenposten mir nicht helfen durften. Aber in den Rennen danach lief alles super. Das Überholen hat Spaß gemacht, und im Qualifying am Sonntag habe ich mich endlich auch mal gut im Windschatten platziert und diesen ausgenutzt. Aber dann…ich war schon nach Lauf 1 etwas enttäuscht, aber Lauf 2 wurde noch schlimmer. Egal – dann gewinne ich eben in Wackersdorf!“

Weitere Infos: HIER

Stand: 26.08.2020 / Düren

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Bilder © by Sascha Maassen

15 Indoorkartfahrer kämpfen gegen die Uhr und die Hitze des Ruhrpott

Bei rund 30 Grad Außentemperatur ging es für die 15 Kartfahrer der RG Düren am vergangenen Sonntag Mittag auf die JumbO. Indoor-Kartbahn nach Oberhausen. 

In der mit 5 Teilnehmern besetzten Leistungsgruppe N sorgte der über die Renndistanz von 50 Minuten andauernde Zweikampf von Wolfang Reschke und Jan Kessenich für Spannung auf und neben der Strecke. Beide gaben sich im Rennen nichts und so waren es am Ende gerade einmal 6 zehntel Sekunden die Jan vor Wolfgang über die Ziellinie fuhr. 

Zitat Wolfgang Reschke: Das war doch mal richtig cool..Danke Jan für diese super faire und saubere 56 Runden im Infight

 

Nicht weniger spannend der Zweikampf in der Leistungsgruppe A zwischen Manfred Taesler und Christian Heinrichs, den der Gesamtführende Christian erst auf den letzten Zentimetern mit 0,073 Sekunden Vorsprung für sich entschied. 

Zitat Manfred Taesler: Habe heute in Oberhausen einen geilen Fight mit Christian Heinrichs gehabt. Auch wenn wir nicht ganz vorne mit dabei waren mir hat es Spaß gemacht.

 

Laufsieger der jeweiligen Leistungsgruppen wurden André Krumbach (N) und Leon Braun (A). „Für mich heute der wahre Sieger: Unser Oldi Curt Skuras! Er hat heute gezeigt das man(n) auch mit 75 Jahren noch nicht zum alten Eisen gehört. Ich ziehe jeden erdenklichen Hut vor ihm. Höchsten Respekt und Anerkennung für diese Leistung" so Sportleiter Kart, Rolf Braun.

 

Das nächste Rennen findet am 06.09. statt. Diesmal geht es dann Outdoor, in die Grüne Hölle für Kartfahrer, dem Motodrom Hagen. 

 

Podium Leistungsgruppe A: 1. Leon Braun, 2. Kevin Küpper, 3. Curt Skuras

Podium Leistungsgruppe N: 1. André Krumbach, 2. Gert Heyer, 3. Jan Kessenich 

Stand:18.08.2020

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Bilder © by Dirk Niessen

Doppeleinsatz in RCN- GLP und RCN, leider nicht ohne Probleme.

Am 10.Juli wurde mit beiden Fahrzeugen auf der VLN-Variante des Nürburgrings gestartet.

Der Jetta war früh am Morgen bei der RCN-GLP mit der reiner Damenbesetzung Veronika und Dorothee Nüsser am Start, der Golf wechselte von der RCN-Light in die RCN und sollte von Dieter Nüsser und Heiko Schmitz pilotiert werden.

Unser Damenteam schaffte es, trotz langsam zunehmender Motorgeräuschein in den letzten Runden beim Jetta, die GLP noch erfolgreich zu beenden. Platz 37 von gesamt 107 Startern mit 24,70 Fehlerpunkten nach der langen Pause kann sich durchaus sehen lassen.

Weniger schön ist, dass der arme Jetta plötzlich zu geringen Öldruck und zunehmend weniger Leistung hatte.

Zur Mittagszeit startet dann der Golf in der Klasse F2 zu seiner ersten “richtigen“ RCN mit zwei Fahrern, Boxenstopp und alles was dazu gehört.

Heiko Schmitz als Startfahrer wurde dann nach kurzer Zeit „ausgebremst“.  Höhe Schwedenkreuz die Ernüchterung, Schaltgestängebruch! Im 3. Gang schleppte Heiko den Golf bis Breitscheid, von dort ging es per Abschlepper zurück ins Fahrerlager. Trotz „Organspende“ aus dem Jetta konnte der Golf nicht mehr einsatzfähig gemacht werden.

Solche Wochenende gibt es im Motorsport leider auch …

Also Daumen drücken, dass in 4 Wochen die beiden wieder einsatzfähig sind.

Bleibt bis dahin gesund! Wir sehen uns!

Stand: 28.07.2020 / Nürburgring

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Bilder © by Eifelblitzer.de & www.vln-pix.de